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Interner Brief an die Mitarbeiter: Verlängerung Betretungsverbot

27.04.2020

Interner Brief an die Mitarbeiter: Verlängerung Betretungsverbot

Interner Brief an die bhb-Mitarbeiter zur Verlängerung des Betretungsverbots der Werkstätten und Tagesförderstätten.

Liebe Mitarbeiter,

seit letztem Freitag steht es fest: das Betretungsverbot für Werkstätten und Tagesförderstätten geht noch bis mindestens zum 3. Mai. Ebenso sind die Schulen bis auf die Abschlussklassen bis zu diesem Datum zu. FUD-Leistungen sind per Verordnung auch ausgeschlossen. Alle bestehenden Verordnungen wurden um vorerst 14 Tage verlängert.

Das bedeutet, die Menschen in unseren Wohnhäusern und im BeWo werden weiter nicht zur Arbeit gehen können und müssen weiterhin zu Hause bleiben.

In dieser unwirklichen Zeit, die ja die ganze Welt beschäftigt, gibt es keine ausgearbeiteten Pläne, nach denen man jetzt einfach vorgehen kann. Das merken wir in allen Bereichen der bhb.

Wir sind begeistert von der Flexibilität, die alle Bereiche an den Tag legen: Gruppenleiter arbeiten an unseren Kundenaufträgen, d.h. sie packen zum Beispiel Desinfektionstücher ein, waschen systemrelevante und personenbezogene Wäsche und helfen mit, dass unsere wichtigen Kunden bei der Stange bleiben. Die Bildungsbegleiter im Berufsbildungsbereich haben es geschafft, in wenigen Tagen eine Online-Plattform zum Weiterführen der Bildungsmaßnahmen aufzubauen. Einige unserer Kolleginnen nähen Masken, die wir überall so dringend brauchen und brauchen werden. Einige Mitarbeiter haben sich freiwillig gemeldet, in benachbarten Wohneinrichtungen auszuhelfen. Und die Kollegen im Wohnen halten mit viel Ideenreichtum und Geduld die Bewohner der Wohnhäuser bei Laune bzw. unterstützen unsere Klienten in ihren eigenen Wohnungen. Ebenso zeigen die Kollegen im Bereich Kinder, Jugend und Familie noch mehr als sonst ihre Flexibilität, und helfen dort in der bhb aus, wo sie gebraucht werden und wo sie sie sich am besten einbringen können. Und auch in der Verwaltung haben die Kolleginnen die Arbeitszeiten und Büros angepasst, damit so wenige Personen wie möglich gleichzeitig im selben Raum sind, damit die unterstützenden Prozesse wie Personalabrechnung und Buchhaltung weiterlaufen können.

Wir können hier nicht jede Berufsgruppe aufzählen, aber wir wissen, dass jeder einzelne in der bhb an seinem Platz seine Kreativität und Flexibilität zeigt, damit wir gemeinsam diese unwirkliche Zeit gut überstehen können. Dafür möchten wir Ihnen danken! Wir freuen uns, dass die Mitarbeiter der bhb zusammen halten und zusammen arbeiten und die verschiedenen Bereiche sich helfen – das macht unsere bhb aus.

Bisher haben wir es im gesamten Wohnbereich geschafft, dass kein Bewohner positiv auf Covid-19 getestet wurde; hier nochmal ein Dank an die Kolleginnen und Kollegen im Wohnen, die durch ihr konsequentes und diszipliniertes Verhalten wohl auch im privaten Umfeld eine Verbreitung des Virus gering gehalten haben.

Wenn wir von einem positiv-getesteten Mitarbeiter oder Bewohner in der bhb erfahren, werden wir Sie – wie bereits geschehen – wieder informieren, denn Transparenz ist in diesen Zeiten besonders wichtig.

Wie geht es die nächste Zeit weiter?

Zahlreiche Unternehmen müssen aktuell auf Personalmaßnahmen wie z.B. Kurzarbeit zurückgreifen. Bisher haben unsere wichtigsten Kostenträger (Landeswohlfahrtsverband, Agentur für Arbeit, Kreis Bergstraße) nach intensiven Verhandlungen auf oberster Ebene unter Mitwirkung der Landesarbeitsgemeinschaft WfbM in Hessen, in der Herr Dreiss stellvertretender Vorsitzender des Vorstands ist, zugesichert, die Entgeltsätze ganz oder zum Teil vorerst weiterzuzahlen. Das ist ein großer Verhandlungserfolg. Unser Ziel ist es, die bhb mit ihren Angeboten und Arbeitsplätzen zu sichern und damit auch die Gehälter und Löhne aller Beschäftigten, auch der Menschen mit Beeinträchtigung weiterzuzahlen. Wir hoffen, weitere Maßnahmen vermeiden zu können.

Aktuell wird in Gesprächen auf Landesebene diskutiert, unter welchen Voraussetzungen eine schrittweise Öffnung der Werkstätten möglich sein könnte. Wir beteiligen uns an diesem Prozess, dennoch müssen wir abwarten, was die Politiker und Kostenträger vereinbaren. Ob sich für die Wohnhäuser z.B. bezüglich des Besuchsverbots bald etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. Wir hoffen, dass auch unsere Teilhabeassistenten in der Schule und unsere Mitarbeiter im Familienunterstützenden Dienst ihre Tätigkeit wieder schrittweise aufnehmen können.

Leider können wir schon heute sagen, dass wir alle Veranstaltungen, dazu gehören auch die Sommerfeste in der WfbM Fürth und der WfbM Bensheim, bis mindestens Ende August absagen müssen.

Wir müssen davon ausgehen, dass diese Ausnahmesituation – egal in welcher Weise es weitergeht – noch lange anhalten wird. Deshalb appellieren wir an Sie alle, Ihre Flexibilität und Zuversicht nicht zu verlieren! Wir stehen das gemeinsam durch und werden mit vielen neuen Erfahrungen nach dieser Krise weiterexistieren. Wir brauchen Sie alle dafür!

Bitte beachten Sie, dass es trotz der schrittweisen Lockerung weiterhin auf jeden einzelnen ankommt. Bitte vermeiden Sie weiterhin unnötige Sozialkontakte und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein. Nur so können Sie sich selbst, Ihre Kollegen und die Klienten schützen.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz und bleiben Sie gesund!

Freundliche Grüße

Behindertenhilfe Bergstrasse gemeinnützige GmbH

Stellungnahme bhb Unterschriften

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Kontakt

Behindertenhilfe Bergstrasse
gemeinnützige GmbH

Darmstädter Straße 150

64625 Bensheim