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Bildung heißt sich entwickeln!
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Bildung

Bildung beschreibt das Bemühen um die Ausbildung aller persönlichen Kräfte eines Menschen zu einem harmonischen Ganzen.                             
                                                                                                                von Humboldt

    

Eine ganzheitliche Bildung steht für einen lebenslangen Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er seine geistigen, kulturellen, beruflichen und lebenspraktischen Fähigkeiten und seine personalen und sozialen Kompetenzen erweitert.

Die Bildungsinhalte sind fester Bestandteil des Angebotes der Behindertenhilfe Bergstrasse. Grundsätzlich ist die konkrete Umsetzung des Angebotes davon abhängig inwiefern ein Mensch mit Behinderung dieses annimmt.


Unsere Bildungsdefinitionen:

Berufliche Bildung

Individuelle Einarbeitungs- und Förderpläne jedes Einzelnen in unseren drei Werkstätten (Fürth, Bensheim, Lorsch) mit den Arbeitsbereichen:

Montage und Verpackung, Elektromontage, Küche und Mittagsverpflegung, Garten- und Landschaftspflege, Wäscherei, Metallverarbeitung, Holzverarbeitung sowie BerufsBildungsBereich (BBB), interne und externe Praktika, Betriebsintegrierte Beschäftigung (BIB) und Fortbildungen.

Schulische Bildung

Durch gezielte kulturtechnische Angebote z. B. im Rahmen 5-jähriger Berufsschule, Förderkurse der Arbeitsbegleitenden Maßnahmen (AbM) und individuell angepasste Förderpläne jedes Einzelnen .

Lebenspraktische Bildung

Lebenspraktische Fertigkeiten benötigt jeder Mensch für eine unabhängige und selbst bestimmte Gestaltung seines Alltags. Diese reichen von der Fähigkeit der Essensaufnahme über den selbstständigen Einkauf, der Körperpflege, dem Zusammenstellen der Kleidung, dem Wegetraining bis zu häuslichen Reparaturen und darüber hinaus. Wir fördern dies u. a. durch gezielte AbM-Kurse, Freizeiten, und Ausflüge sowie individuelle Förderungen in den Arbeitsbereichen.

Soziale Bildung

Durch gemeinsames Leben und Arbeiten, dem täglichen Miteinander und Partizipation, werden soziale Fähigkeiten entwickelt wie Kooperations- und Konfliktfähigkeit, Perspektivenübernahme, Toleranz und Verantwortung. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten in Kultur, Geschlecht, Fähigkeiten und Bedürfnissen erlebt und gemeinsam reflektiert.

Kommunikative Bildung

Kommunikation ist Teil und Voraussetzung des sozialen Miteinanders. Ausgangspunkt der Sprachentwicklung ist die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik, Körperhaltung. Die Sprache selbst ist das Werkzeug, um Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten und Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen. Der Dialog, ein wechselseitiger Austausch und die Aushandlung auf gleicher Augenhöhe, untereinander setzt bestimmte Fähigkeiten voraus wie z. B. sich selbst und andere beobachten, zuhören, verstehen, sich ausdrücken und anderen mitteilen.

Wir arbeiten u. a. mit Piktogrammen, Gebärden, individueller Gestik und in Kooperation mit Logopäden.

Kulturelle Bildung

Fördern wir u. a. durch die Teilnahme und Teilhabe an Geschehnissen der Gesellschaft unserer Region z. B. Faschingsumzüge, Märkte, Ried-Ring-Rennen, Vogel der Nacht, Theater AGs und Bands. für eine aktive Teilnahme bieten wir ganzjährige Probemöglichkeiten durch eine Vielzahl an AbM Kursen (Malen, Musik, Theater, etc.).

Personale, Moralische und Ethische Bildung

Bilden wir durch die Vermittlung von Werten, klaren Strukturen und Regeln, gleichberechtigte Wege sowie durch Vorleben und Vermitteln und einen wertschätzenden Umgang miteinander.

Politsche Bildung

Werkstattratsarbeit, Hinweise auf anstehende Wahlen und zur Verfügung stellen von Wahlinformationen in leichter Sprache Ausflüge und Diskussionsrunden mit und zu Politikern sowie eine bhb-Zeitung "mittendrin", die im Rahmen der AbM  von unseren Mitarbeitern erstellt und vertrieben wird.

 

Die wichtigsten Fragen zu diesem Bereich

Gibt es für die Menschen mit Behinderung Lohn?

Jeder Mitarbeiter mit Behinderung im Arbeitsbereich ist sozialversichert und erhält Lohn. Das Lohnsystem der Behindertenhilfe Bergstrasse ist die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen der §§ 136 und 138 SGB IX sowie des § 12 der Werkstättenverordnung.

Wie fördert die WfbM den Übergang der MmB auf den allgemeinen Arbeitsmarkt?

Ein besonderes Ziel der Rehabilitationsbemühungen der Werkstätten ist es, Werkstattbeschäftigte auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dafür gibt es bei uns den Fachdienst für berufliche Integration. Dieser stellt den Kontakt zum Arbeitsmarkt her, fördert und begleitet unsere Mitarbeiter bei Praktika und Eingliederungsmaßnahmen.

Wie werden Menschen mit Behinderung im Arbeitsbereich qualifiziert?

Für jeden Mitarbeiter werden halbjährlich individuelle Förderpläne erstellt, in denen Ziele und Methoden zur Qualifizierung festgelegt werden. Diese Ziele werden in einem halbjährlichen Rhythmus überprüft.

Wie kommt der Mensch mit Behinderung in die Werkstatt?

Die Werkstatt bietet einen individuell organisierten Fahrdienst an, der an die Bedürfnisse und Anforderungen jedes Einzelnen angepasst wird.

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Kontakt

Behindertenhilfe Bergstrasse
gemeinnützige GmbH

Darmstädter Straße 150

64625 Bensheim